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Was ist eine Differenzstromüberwachung (RCM)?
Ein RCM-Gerät (Residual Current Monitoring) überwacht kontinuierlich Differenz- bzw. Fehlerströme – sowohl Wechsel- (AC) als auch Gleichfehlerströme (DC) – und meldet eine Überschreitung über einen integrierten Relaisausgang, ohne die Anlage dabei automatisch abzuschalten.
Wann eine RCM-Lösung die richtige Wahl ist
RCM eignet sich für die dauerhafte, automatisierte Überwachung von Fehlerströmen mit Alarmierung, etwa zur Früherkennung von Isolationsfehlern, bevor es zu einer Abschaltung kommt. Kann als Ersatz / Ergänzung zur Isolationsprüfung genutzt werden (Bestandteil der Wiederholungsprüfung nach DGUV Vorschrift 3). Für eine reine, punktuelle Fehlerstrommessung ohne Dauerüberwachung genügt oft ein einfacher Differenzstromwandler (DACT).
Einsatzgebiete
- Gleichstromversorgungssysteme (USV, PV, LED Beleuchtung ...)
- Hochfrequenzlasten (SMPS, Motorantriebe…)
- Kritische Infrastruktur (Rechenzentren, Medizin ...)
Technische Merkmale
- Messbereich ab 0,02 A bis 50 A
- Erfassung von AC- und DC-Fehlerströmen
- Relaisausgang zur automatisierten Auswertung/Alarmierung
Montage und Sicherheit
Der Sekundärkreis eines Stromwandlers darf im Betrieb niemals offen betrieben werden – vor dem Trennen von Messgeräten im Sekundärkreis muss dieser kurzgeschlossen werden. Die Installation und Anbindung des Relaisausgangs an die Anlagensteuerung sollte durch qualifiziertes Elektrofachpersonal erfolgen.
Ausführungen im Überblick
Die verfügbaren RCM-Varianten finden Sie in der Produktliste oben. Bei Fragen zur passenden Auswahl nutzen Sie gerne unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.