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Häufig gestellte Fragen

Das hängt vor allem von drei Faktoren ab: dem zu messenden Primärstrom, der vorhandenen Leiterform (Schiene, Rundleiter oder bestehendes Kabel) und dem Verwendungszweck (Messung oder Schutz). Für eine schnelle Vorauswahl beschreiben Sie uns Ihre Anlage über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an – wir empfehlen Ihnen den passenden Typ.

Die Bauform richtet sich nach der vorhandenen Leiterform: Aufsteckstromwandler (ASK) eignen sich für Kupferschienen und Rundleiter, Wickelstromwandler (WSK) für Leiter, die durch das Wandlerfenster geführt werden, und Kabelumbau-Stromwandler (KBR/KBU) für nachträglichen Einbau um ein bestehendes Kabel. Zusätzlich müssen Übersetzungsverhältnis, Bürde (Nennleistung) und Genauigkeitsklasse zur Anwendung passen.

Die Genauigkeitsklasse (z. B. 0,2s, 0,5 oder 1) gibt an, wie stark die gemessene Sekundärgröße im Nennbetrieb vom tatsächlichen Wert abweichen darf. Niedrigere Werte bedeuten höhere Präzision. Für Verrechnungsmessungen sind in der Regel feinere Klassen vorgeschrieben als für reine Überwachungs- oder Schutzanwendungen.

Ja, Stromwandler werden häufig zur Eigenverbrauchsmessung und Überwachung in PV-Anlagen eingesetzt, etwa in Verbindung mit Energiezählern oder Monitoring-Systemen. Welcher Wandler zum jeweiligen Wechselrichter und Zählersystem passt, hängt vom Primärstrom und den Anschlussanforderungen ab – sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.

Messstromwandler sind auf präzise Messung im Nennstrombereich ausgelegt und gehen bei sehr hohen Strömen bewusst in Sättigung, um angeschlossene Messgeräte vor Überlastung zu schützen. Schutzstromwandler sind dagegen so ausgelegt, dass sie auch bei hohen Kurzschlussströmen noch möglichst linear arbeiten, damit angeschlossene Schutzrelais korrekt und rechtzeitig auslösen.

Stromwandler richtig montieren

  1. Stellen Sie vor der Montage sicher, dass die Anlage spannungsfrei geschaltet ist, sofern die Montageanleitung des jeweiligen Produkts dies vorschreibt.
  2. Wählen Sie den Wandler passend zur Leiterform (Schiene, Rundleiter oder Kabel) und zum benötigten Übersetzungsverhältnis aus.
  3. Montieren Sie den Stromwandler entsprechend der vorgesehenen Befestigung (Fuß- oder Schienenbefestigung) und achten Sie auf festen Sitz.
  4. Schließen Sie den Sekundärkreis an ein geeignetes Messgerät oder Schutzrelais an – der Sekundärkreis darf im Betrieb niemals offen bleiben.
  5. Setzen Sie vor dem Trennen von Messgeräten im Sekundärkreis stets zuerst eine Kurzschlussbrücke, um den Sekundärkreis nicht offen zu betreiben.
  6. Bringen Sie, falls vorhanden, die Isolierschutzkappe und Sekundär-Verschlusskappen für den berührungssicheren Betrieb an.