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Häufig gestellte Fragen

Die mit P1 (früher K) gekennzeichnete Seite zeigt zur Einspeisung, also zum Netz bzw. Transformator, P2 (L) zum Verbraucher. Angeschlossen wird immer in Stromflussrichtung von K nach L (P1 nach P2). Merkhilfe: K wie Kraftwerk, L wie Last.

Das sind die älteren Klemmenbezeichnungen nach DIN VDE 0414: K und L für die Primärseite, k und l für die Sekundärseite. Nach der aktuellen Norm IEC/EN 61869-2 heißen sie P1/P2 und S1/S2. k (S1) und l (S2) werden mit den gleichnamigen Eingängen des Messgeräts verbunden.

Das legen die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) des jeweiligen Netzbetreibers fest. In Niederspannungsanlagen ist die Erdung des Sekundärkreises nicht fest vorgeschrieben.

Dann wirkt der gesamte Primärstrom als Magnetisierungsstrom, der Kern geht in die Sättigung und an den Sekundärklemmen entstehen gefährlich hohe Spannungen. Der Wandler kann sich stark erwärmen und beschädigt werden. Vor dem Trennen eines Messgeräts muss der Sekundärkreis deshalb immer kurzgeschlossen werden.

Für die Aderfarben der Sekundärleitungen gibt es keine Vorgabe. Wichtig ist eine eindeutige Kennzeichnung von S1 und S2 je Außenleiter, passend zum Schaltplan der Anlage.